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Leistungen | Haut

 

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Fettgewebsgeschwulst (Lipom)

Unter Lipomen (Fettgewebsgeschwulst) versteht man gutartige weiche oder prallelastische Knoten unterschiedlicher Größe, die unter der Haut liegen und sich durch sehr langsames Wachstum auszeichnen. Sie lassen sich unter der Haut leicht verschieben und verursachen meist keinerlei Beschwerden. Die Haut, die über dem Knoten liegt ist unauffällig und intakt. In den meisten Fällen treten diese Geschwülste in einem Alter von ca. 20 bis 25 Lebensjahren gehäuft an Armen, Beinen und am Rumpf auf. In äußerst seltenen Fällen kann eine Fettgewebsgeschwulst auch bösartig sein (Liposarkom). Bei einer unsicheren Diagnose, schnellem Wachstum oder aus kosmetischen Gründen sollte ein Lipom operativ entfernt werden. In der Regel ist dies durch eine lokale Betäubung möglich. Die notwendige Hautnaht kann in der Haut erfolgen, so dass eine Entfernung der Fäden nicht notwendig ist und das Risiko einer Narbenbidlung minimiert wird.

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Talgdrüsenentzündung (Atherom)

Ein Atherom ist eine prallelastische stecknadelkopf- bis hühnereigroße, selten bis apfelgroße, gutartige Zyste im Unterhautgewebe, die gut verschieblich mit der Haut verbacken ist. Im Volksmund werden diese Zysten auch als "Grützbeutel" oder "Grießknoten" bezeichnet.
Sie entstehen infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges für das Talg­drüsen­sekret. Atherome bestehen aus Fetttropfen, Fettkristallen und Horn­haut­zellen und befinden sich einzeln oder zahlreich meist am behaarten Kopf, im Gesicht und Nacken, zwischen Bauch und Hals, aber auch an anderen Stellen (z. B. im Intimbereich). Diese Zysten, die auf Druck häufig ranzigen Talg entleeren, sind zunächst schmerzlos. Symptome entstehen erst, wenn sie sich entzünden (Schmerzen, Rötung). Bei schneller Größenzunahme oder infiziertem Atherom ist eine Operation zur Entferung der kompletten Zyste angeraten. Diese erfolgt in lokaler Betäubung.

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Stielwarzen (Fibrom)

Fibrome (Stielwarzen) sind gutartige Neubildungen des Bindegewebes mit variablem Aussehen. Sie sind hautfarben, können aus dem Niveau der Haut herausragen, haben meistens die Größe eines Pfefferkorns und treten bevorzugt am Hals oder unter den Achseln auf. Sie treten einzeln oder in Gruppen bis hin zu 30 Stück auf. Sie sind harmlos und verursachen keine Schmerzen.
Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, Fibrome auszubilden. Kleine Fibrome können operativ abgesetzt werden. Größere Fibrome müssen heraus­geschnitten werden und histologisch untersucht werden. Die Wunde wird mit einer Naht verschlossen. Gelegentlich können Fibrome auch als narbige Reaktion der Haut auf Insekten- oder Dornenstiche entstehen. Sie bilden dann derbe, auf Druck schmerzhafte Knötchen. Diese Veränderungen werden dann Histiozytom genannt. Weil ein Histiozytom schmerzhaft ist, wird es oft entfernt.

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Wundrose (Erysipel)

Unter Wundrose (Erysipel) versteht man eine Entzündung der Haut, die durch Bakterien (Streptokokken) hervorgerufen wird. Die Eintrittspforte ist oft nur eine kleine Verletzung, an der es zu einer Überwärmung der Haut sowie Rötung, Schwellung und Brennen kommt.
Diese Veränderungen der Haut sind immer scharf begrenzt und können auch mit einer Bläschenbildung einhergehen. Die Haut ist gespannt und glänzt. Neben den örtlich begrenzten Schmerzen kann auch ein Juckreiz bestehen. Desweiteren treten manchmal Allgemeinsymptome wie Fieber, Schüttelfrost und Übelkeit auf. Innerhalb von Stunden dehnt sich die Entzündung entlang der Lymphgefäße aus (flammenartig und unregelmäßig), es kann sich eine Schwellung der Lymphbahnen (Lymphödem) sowie eine Venenentzündung oder Blutvergiftung (Sepsis) entwickeln.
Die Abheilung beginnt von zentral. Meist tritt diese Erkrankung am Unterschenkel auf. Im Falle eines Gesichtbefalls, wo das Bindegewebe lockerer ist, kann eine eher diffuse Rötung und Schwellung ausgemacht werden. Die scharfe Begrenzung wie am Unterschenkel fehlt hier.
Gehäuft betroffen sind ältere und immungeschwächte Menschen (z.B. Diabetiker, Patienten mit Durchblutungsstörungen, HIV). Zur Behandlung wird das betroffene Körperteil ruhig gestellt und gekühlt sowie ein Antibiotikum und evtl. Schmerzmittel verabreicht.

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Narbenbehandlung

Als Narbe wird nach Zerstörung des ursprünglichen Bindegewebes der Haut ein minderwertiges, faserreiches Ersatzgewebe bezeichnet, das einen Endzustand der Wundheilung darstellt.
Oberflächliche Läsionen der Oberhaut heilen folgenlos im Sinne einer "restitutio ad integrum" ab. Eine Narbe entsteht bei Verletzungen der Haut nur, wenn die Lederhaut verletzt wurde. Zu Beginn ist das Narbengewebe noch von vielen lutgefäßen durchzogen und weist daher eine rote Farbe auf. Mit dem weiteren Umbau bilden sich die Blutgefäße zurück, während der Anteil der kollagenen Fasern zunimmt. Dadurch steigt trotz einer niedrigeren Gewebequalität die Reißfestigkeit der Narbe. Da im Narbengewebe die Pigmentzellen (zumindest zunächst, unter Umständen aber auch dauerhaft) fehlen, wird die Narbe im Verlauf heller als das umliegende Gewebe.
Eine gute Versorgung der Wunde während der Wundheilung kann die Narbenbildung im Hinblick auf Aussehen und Funktionalität positiv beeinflussen, sie aber nicht vollständig verhindern.
Narben können durch monatelanges, mehrmals tägliches Einmassieren spezieller Salben (beispielsweise Salben mit einer Kombination aus Heparin, Allantoin und Zwiebelextrakt, oder silikonhaltige Gele) behandelt werden; dabei wird zur Unterstützung der Wirksamkeit Heparin-haltiger Narbengele auch Ultraschall verwendet. Auch Narbenpflaster (insbesondere Silikonauflagen, vor allem bei hypertrophen Narben) oder Kompressionsverbände kommen zur Verringerung von Narbenwülsten und bei Verbrennungen zum Einsatz. Vorhandene, überschießende Narben können mittels Narbenmobilisierung oder invasiver Verfahren (etwa Laser, Operation, Stickstoffvereisung oder Dermabrasion) gebessert werden. Operative Verfahren sind die so genannte Lappenplastik, bei der gesunde Haut über den Defekt verschoben wird, oder eine Hauttransplantation. Bei den operativen Verfahren muß bedacht werden, daß trotz allem das Risiko der Narben-Neubildung besteht.

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Faltenbehandlung

Bereiche im Gesicht oder am Körper, die altersbedingt an Volumen verlieren oder schlaff und "knittrig" werden, können beispielsweise durch Lifting, Unterfütterung und/oder Straffung eine positiv verändert werden. Die Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin Typ A ist ein relativ einfaches Verfahren, bei dem der muskel­ent­spannende Wirkstoff mithilfe sehr feiner Injektionsnadeln in geringen Mengen in ausgewählte Muskeln gespritzt wird. Eine örtliche Betäubung muß vorher nicht durchgeführt werden.
Der Muskel wird durch die Injektion entspannt. Mit anderen Worten: Er kann sich nicht mehr zusammenziehen und dadurch die unerwünschten Falten bilden. Erste Erfolge der Behandlung können sich bereits nach wenigen Tagen zeigen. Nach ca. 2 Wochen ist die volle Wirkung erreicht. Mit der Zeit regeneriert sich der behandelnde Muskel jedoch wieder und die Hemmung der Muskelbewegung geht zurück. Nach etwa 3-6 Monaten ist die Bewegung der Muskulatur wieder vollständig möglich; die Faltenbildung ist jedoch geringer als vor der Behandlung.

 

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